Gedichte, schwimmende Universen

Irre

Aus dem Nichts beginne ich,
ich laufe,
laufe davon,
hör sie rufen,
>>Warte, lauf nicht weg…<<<

und doch laufe ich weiter…
… weiter
ins Nichts.
Warum auch warten?
Da ist nichts…
… nichts: auf das ein warten lohnt.

Die unbeschreibliche Weite des Nichts,
zieht an mir vorbei,
ich atme den Hauch…
… den Hauch: der mir die Luft nimmt,
denn er besteht aus Nichts.

Hier wo ich hinein laufe,
komme ich nicht so schnell wieder raus.
Ich laufe und trotz der Anstrengung,
fange ich an zu frieren.

KĂ€lte ĂŒberall,
Dunst schließt mich ein,
ein Nebel,
materialisiert sich
aus nichts,
einfach da,
so wie ich,
einfach da,
einfach laufe ich.

Hier an einem Ort,
an den niemand kann,
an einen Ort,
den niemand erreicht,
weit weg…
… weit weg: von allem.

Hier im nichts,
und ich laufe,
ihre Stimme
weit entfernt,
solle ihr vertrauen,
höre ich doch immer auf sie,
doch auch vor ihr laufe ich,
davon.

Vor ihr,
die >ich< bin,
irgendwie und irgendwie,
nicht
aber es muss wohl so sein,
ich bin Sie.

Der Gedanke treibt mich in den Wahnsinn,
lÀsst mich davon laufen,
und sagt mir,
wie irre ich bin.

copyright by Miss Tueftelchen

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