Geschichten, TextGeschichten

Irrlichter Welten verbunden

Irgendwann_wo auf der ErdenWelt

Was stehst du denn hier am Rand, Kleines?

Ich schau da runter…

…aber da ist doch nichts, nur Dunkelheit und SchwĂ€rze…

Nein, da ist doch was, da ist …
kannst du es denn nicht sehen?
Da unten ein leuchten, ein daSeinsEtwas, ein flehen…
…da schaut doch auch was rauf zu uns.

Nein, da sehe ich nichts…!

Es ist aber da!

Ich weiß nicht recht, bist du dir denn sicher?

JA!

Sie schaut ihn traurig an

Ich muss da runter, muss schauen ob alles in Ordnung ist?

Aber das ist doch GefÀhrlich!

Nein, das sieht nur so aus.

Es geht bestimmt 50 m oder noch tiefer nach da unten und da ist nur SchwĂ€rze, du weißt nicht mal ob da ein Boden ist oder Wasser oder wilde Tiere…

Nein, das ist nicht schlimm, doch sie rufen nach mir…

Sie macht einen Schritt nach vorn. Plötzlich hÀlt er sie mit einem festen griff am Arm, so sehr das sie vor Schmerz aufschreit.

Hey lass mich! Du willst nichts tun, dann halt mich nicht davon ab…

Das da unten ist dein sicherer Tod

Nein…

Mit aller Kraft reist sie ihrem Arm los. Der Schwung den sie dabei entwickelte, trug sie ĂŒber die Felsen und sie viel davon…

Fassungslos starte er auf den Punkt an dem sie gerade noch gestanden hatte. Unbegreiflich blickte er ĂŒber den Abgrund, in die unendlichen Tiefe der ewigen SchwĂ€rze, doch sie war nicht mehr zu sehen, verschluckt, verschwunden, vergessen… …doch nicht von ihm…

…und auf einmal…
… konnte er es sehen, ein hell gelbe- oranges warmes Leuchten_so intensiv, dass er sich fragte warum er vorhin so blind war…

… und auf einmal strömte Vertrauen in ihn hinein…

Er wusste, verstand nun; auch er musste da runter… er konnte nicht mehr bewusst denken, es war ihm egal, denn nur noch eine Tatsache erfĂŒllte seinen Kopf_Raum…

Da unten birgt, in der Dunkelheit und SchwÀrze, das Licht der Hoffnung. Sein begreifen des WeltenSeins durchflutete sein Denken, er konnte es so deutlich sehen und verstehen.

Das was da unten auch sein mag ist nicht böse.

Es ist seit Urzeiten da und nÀhrt sich aus dem Mut der Mutigen. Wandelt die Energien in Hoffnung und Zuversicht, so dass es aus der da unten verborgenen, stillen ,dunklen Quelle in die Welt tröpfeln kann.
UnauffĂ€llig am Rande, doch da, nah und unsichtbar, fĂŒhlbar… real da.

Er breitet die Arme aus, schaut noch einmal zurĂŒck, dann springt er in das dunkle warme Hoffnungs_Zuversichts- Sein…

…die Welt schaute ihm nach, bis er Verschwunden war und schĂŒttelt den Kopf, doch auch die Irrlichter tragen ihren Teil bei, am lebendig werden der KugelErde, denkt die Welt…

copyright by Miss Tueftelchen

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